Willkommen in der Dorfschenke Fürstenhausen!
Neue Impulse an altbewährtem Ort
Die antiken Lüster und Wandlampen mit den goldenen Ähren und Palmzweigen im sonnig gelb eingedeckten Gastraum hat Christine Schwarz von ihrer Vorgängerin übernommen. Auch die kleine Pendel-Uhr mit dem Westminster-Schlag. Zeigen sie doch, dass die altbekannte Dorfschenke in Völklingen-Fürstenhausen einmal gute Zeiten erlebt hat.
Heute sieht es in dem Bergmannsort jedoch nicht mehr ganz so rosig aus. Viele Häuser mussten wegen Grubenschäden abgerissen werden. Die jungen Familien zogen weg. Das Dorfleben ist ein anderes geworden.
Frische Konzepte fürs Dorfleben
Das genau ist der Punkt, an dem sich Christine Schwarz mit neuen Konzepten in ihrer Dorfschenke einbringen will. Mit unterschiedlichen Aktionen in ihrem gutbürgerlichen Restaurant versucht sie das, was von der Dorfgemeinschaft noch vorhanden ist, neu zu beleben. Dazu gehört, dass sie dabei auch Menschen aus ihrem Umfeld mit einbindet.
Da sind zunächst einmal die Bilder des Fürstenhausener Malers Axel Müller. Sie sind ständige Hingucker in der Pils-Stube wie im Restaurant. Man kann sie kaufen. Eine Vernissage mit dem Künstler ist geplant.
Da ist auch der Cous-Cous-Abend, an dem ein Spezialist in ihrer Küche am Herd steht. Er ist Algerier und führte bis vor kurzem eine für die maghrebische Küche bekannte Gaststätte in Völklingen.
Und wenn im Herbst draußen auf der kleinen Straßen-Terrasse mit dem weißen Zelt ein ganzes Wildschwein gegrillt wird, dann sorgen zwei Jäger aus dem Ort dafür, dass nichts anbrennt.
An alle Fürstenhausener richtet sich die Dorfschenke mit dem Turnier “Ein Dorf spielt Boule“. Und stellt schon Wochen vor dem Event ihren großen Parkplatz zum Training zu Verfügung.
Mittagstisch, Home-Service und Sonntags-Brunch
Doch auch für den Alltag in der Dorfschenke hat Christine Schwarz neue Ideen entwickelt. Täglich gibt es einen preisgünstigen Mittagstisch mit stets neuen Gerichten: panierte Schnitzel mit Bratkartoffeln, gefüllte Kalbsbrust mit Pommes, Rindergulasch mit Nudeln, Pfannkuchen und, und, und. Alle Gerichte können auch abgeholt und mitgenommen werden. „ Im näheren Umkreis bringen wir unser Essen auch zu den Leuten“, verspricht Christine Schwarz. Ein Service, den die Älteren unter den alteingesessenen Dorfbewohnern sicherlich gerne in Anspruch nehmen. Vielleicht nicht nur hin und wieder.
Auch junge Leute und Familien versucht Christine Schwarz mit ihren Gastronomie-Plänen ans Dorf zu binden. Zum Beispiel mit den Flammkuchen-Abenden freitags und samstags oder dem monatlichen Sonntags-Brunch.
Spezialitäten mit Blick über die Grenze
Empfehlungen auf der Speisekarte sind Buffalo-Steaks. Paniert auf Wiener Art, mit Zigeuner- oder Pfefferrahmsoße. Valery Goble, der Christine Schwarz gerne auch hinter dem großen Holz-Tresen in der Pilsstube unterstützt, ist gelernter Metzger. Er weiß, woher man gutes Fleisch bekommt, und wie man die Hüftsteaks vom Rind perfekt schneidet.
Frankreich ist nahe, so werden alle Gerichte auf der Speisekarte in deutscher und französischer Sprache ausgewiesen. Der Grenznähe ist sicherlich auch eine weitere Spezialität des Hauses zu verdanken. Die Froschschenkel, die Cuisses de Grenouille werden in verschiedenen Variationen angeboten. Natur, auf provencalische Art oder à la crème.
Party-Service im Aufbau
Christine Schwarz hat viele Jahre den Party-Service der Gersweiler Metzgerei Schwarz geführt. Wenn in der Dorfschenke alles mal richtig angelaufen ist, möchte sie gerne auch wieder in die Außer-Haus- Küche einsteigen. Bange ist ihr davor nicht, denn ihre Köchin Anita Backes hat in ihrem langen Berufsleben auf diesem Gebiet ebenfalls reiche Erfahrung gesammelt. „Wir können alles kochen. Vom Lammbraten bis zum Spanferkel.“